Diagnostik

Bevor eine Kinderwunschbehandlung beginnt, steht eine sorgfältige Diagnostik. Sie zeigt, welche Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit zugrunde liegen können, und bildet die Basis für eine individuell abgestimmte Kinderwunschtherapie.

Diagnostik

Diagnostik bei der Frau

Hormonanalysen

Hormonelle Störungen können eine Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit sein. Durch eine Blutuntersuchung lässt sich feststellen, ob eine Störung der hormonellen Achse oder des Schilddrüsenstoffwechsels vorliegt. Mit dem Anti-Müller-Hormon (AMH) lässt sich zudem die ovarielle Reserve bestimmen. Mehr zu häufigen Hormonstörungen wie PMOS lesen Sie auf unserer Seite Hormonstörungen.

Ultraschall

Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht die Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken. Untersucht werden dabei auch Gebärmutterschleimhaut, Fehlbildungen, Myome, Polypen und Endometriosezysten. Mehr zur Diagnostik und Therapie bei Endometriose finden Sie auf der entsprechenden Seite. Auch PMOS lässt sich per Ultraschall weiter abklären.

Eileiteruntersuchung auf Durchgängigkeit (HSSG)

Geschädigte Eileiter zählen zu den häufigen Ursachen für Sterilität. Neben der Bauchspiegelung in Narkose (Laparoskopie) bietet die Hysterosalpingo-Kontrastsonografie (HSSG) eine schonendere Alternative. Sie erfolgt ohne Narkose zwischen dem sechsten und zehnten Zyklustag. Über einen kleinen Katheter gelangt Kontrastmittel in die Gebärmutter, eine ergänzende Ultraschalluntersuchung zeigt den Abfluss über die Eileiter. Nach der Untersuchung können Sie direkt Ihrem Alltag nachgehen.

Hysteroskopie

Bei der Hysteroskopie wird die Gebärmutter mit einer speziellen Optik gespiegelt und auf Fehlbildungen, Myome oder Polypen untersucht. Der Eingriff erfolgt in Kurznarkose.

Fertility-Check

Frauen, die ihre individuelle Fruchtbarkeitsreserve abklären lassen möchten, können eine Ultraschalluntersuchung mit Bestimmung der weiblichen Hormone einschließlich AMH-Wert in Anspruch nehmen. Der Fertility-Check ist auch bei einer geplanten Social-Freezing-Behandlung ein sinnvoller erster Schritt.

Endometrium-Diagnostik

Zur Abklärung chronischer Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut oder von Antikörperbildung im Endometrium bietet die Praxisklinik Diagnostik in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Jena.

Diagnostik beim Mann

Spermiogramm

Bei der Untersuchung einer Spermaprobe werden Konzentration, Beweglichkeit und Form der Spermien beurteilt. Ergänzende Verfahren wie der CatSper-Test liefern weitere Hinweise auf mögliche Ursachen einer Sterilität.

Da die Spermienqualität von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden kann, wird bei auffälligem Befund ein Kontrollspermiogramm nach sechs bis acht Wochen empfohlen. Bei stark eingeschränkten Befunden erfolgen weiterführende Untersuchungen, unter anderem bei einem kooperierenden Urologen.

Wie bei der Frau erfolgt auch beim Mann eine Abklärung hormoneller Störungen.

Genetik

Bei begründetem Verdacht auf eine genetische Störung, dazu zählen auch Blutgerinnungsstörungen, die zu wiederholten Fehlgeburten führen können, werden genetische Untersuchungen mittels Blutentnahme durchgeführt. Bei auffälligem Befund erfolgt die Weiterbetreuung durch einen Facharzt für Genetik.

Häufige Fragen dazu beantworten wir auch auf unserer FAQ-Seite.

Bereit für den ersten Schritt?

Vereinbaren Sie ein persönliches Erstgespräch. Wir beraten Sie gern individuell.

Das Team der Praxisklinik City Chemnitz posiert vor dem Praxisgebäude.